Wirtschaftsforum 2014 in Davos

Dennis Nally hat eine Rede vor den wichtigsten internationalen Wirtschaftsführern in Davos gehalten, in der er einen beginnenden Optimismus mit der Tatsache begründete, dass 44 % der CEOs eine wirtschaftliche Verbesserung für das Jahr 2014 voraussagen. Dabei seien 39% bei ihrer eigenen Gesellschaften und Investments in diesem Jahr von einem wirtschaftlichen Wachstum betroffen. Die Angaben beziehen sich auf 1.344 Interviews in 68 Ländern.


Quelle: Youtube / RatgeberTV.com

Die Experten rechnen mit Wirtschaftswachstum

Im Allgemeinen ist der Wirtschaftsaufschwung noch instabil, doch hat sich der Druck gesenkt. Inzwischen wechseln die CEOs vom Überlebens-Modus zur Wachstumsorientierung. Das bedeutet, man geht davon aus, dass die ganze Weltwirtschaft wächst. Ungefähr 44 % aller CEOs erkennen ein Wachstum der Weltwirtschaft in 2014. Im Gegensatz dazu sind 7 % der CEOs pessimistisch (im Vergleich zu 28 % 2013). Viele CEOs sehen die Chancen und Vorteile ihrer eigenen Gesellschaften entsprechend. So sind ungefähr 40 % ’sehr überzeugt‘, dass die Einnahmen 2014 steigen – das ist eine Zunahme von 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch hängt dieses CEO-Vertrauen sehr von den Ländern ab. Während die CEOs im Nahen Osten mit 70% ein hohes Vertrauen im Hinblick auf das Einnahmen Wachstum zeigen, haben die CEOs in Lateinamerika mit 43 % und in Westeuropa mit 30 % die niedrigsten Prozentwerte. Es kann gesagt werden, dass die CEOs mehr Optimismus hinsichtlich der Weltwirtschaft als hinsichtlich des Wachstums ihrer eigenen Gesellschaften zeigen. Unter allen Ländern zeigt Russland die höchste Vertrauensrate, gefolgt von Mexiko und Frankreich. Argentiniens Marke ist am niedrigsten.

Der Vergleich der Rate von 2014 und 2013 in den Vereinigten Staaten belegt eine Zunahme von 30 % auf 36 %, die Rate vom Vereinigten Königreich von 22 % auf 27 % und in China von 40 % auf 48 %. Nur Indien dokumentiert einen Rückgang von 63 % herunter auf 49 %. 2013 hatten die hoch entwickelten Länder zu kämpfen, während die Schwellenländer gut abgeschnitten haben. 2014 gilt das Gegenteil: Jetzt steigen die Zahlen der hoch entwickelten Länder, wohingegen die Wirtschaften der Entwicklungsländer hinuntergehen. Besonders die Bereiche Bankwesen – im Detail die Kapitalmärkte-, Freizeit und Gastronomie haben die beste Performance. Bezüglich der Einstellungspläne 2014 haben 50 % vor, neues Personal anzustellen – das macht eine Zunahme von 5 % im Vergleich zum vorherigen Jahr aus.

Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.